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Weinanbaugebiet Sachsen

 

Die weinbaulichen Wurzeln des östlichsten Anbaugebiets Deutschlands reichen bis ins zwölfte Jahrhundert, was davon zeugt, dass Sachsen zu dieser Zeit nicht nur ein Auge für die "Kunst am Bau" hatte. Mit ähnlichen klimatischen Voraussetzungen wie Saale-Unstrut findet der Weinbau auf terrassierten Flächen entlang der Elbe statt. Allen voran steht in Sachsen als weiße, schnell reifende Sorte der Müller-Thurgau, aber auch Riesling kann in warmen Jahren zu exzellenten Gewächsen reifen.

Einzigartig in Sachsen ist die Weinlandschaft an der Elbe. Einkehren in gemütlichen Weinstuben, Fröhlichkeit bei den herbstlichen Weinfesten, Besuche in über 20 Weinbaubetrieben – der Wein ist hier das bestimmende Thema. Das Weinanbaugebiet Sachsen gilt mit einer Rebfläche von rund 470 ha als eines der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands und als das nordöstlichste Europas. Das fast kontinentale Klima bietet Sonnenschein und Niederschlag in fast perfektem Verhältnis – beste klimatische Voraussetzungen für Spitzen-Weißweine. Zu über 80% werden hier weiße Rebsorten angebaut, Müller-Thurgau, Riesling, Weiß- und Grauburgunder sind die beliebtesten.

Durch die seit 800 Jahren vom Weinanbau geprägte Region führt die 55 km lange Sächsische Weinstraße. Sie erstreckt sich von Pirna elbabwärts über Dresden, Radebeul und Meißen bis zu den romantischen Elbweindörfern um Diesbar-Seußlitz. Quelle: Deutsche-Weine.de